Um den neusten Film von Steven Spielberg gibt es weltweit einen riesigen Wirbel. Das Thema, um das es dabei geht, sorgte bereits im Jahre 1977 für Furore mit dem Streifen „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Auch damals schon ging es um UFOs. Damals hießen sie jedenfalls noch Unidentifizierte Fliegende Objekte. Heute werden sie Unidentified Aerial Phanomenon, also UAP genannt. Die Umbenennung hat wahrscheinlich den Grund, daß der vorherige Begriff gewissermaßen „belastet“ ist. Belastet, weil die Menschen damals, wenn sie von ungewöhnlichen Flugobjekten am Himmel berichteten, sich Spott und Lächerlichkeit gegenüber sahen.

Heutzutage, das ist der wesentliche Unterschied, reden sogar Piloten, Militärs und andere, seriöse Einzelpersonen und Institutionen vollkommen offen darüber. Ja, es gibt – im Rahmen des Freedom Of Information Act (FOIA) – Veröffentlichungen früherer Berichte, die damals als absolut geheim eingestuft wurden. Somit muß heute niemand mehr befürchten, verspottet und/oder ausgelacht zu werden.

Disclosure Day – zu Deutsch „Der Tag der Wahrheit“ – ist, ebenso wie zuvor Unheimliche Begegnungen der dritten Art, Science FICTION, aber dennoch keine reine Unterhaltung, denn im Unterschied zu seinem Vorläufer kommt Disclosure Day nicht zufällig zu einer Zeit in die Kinos, die geprägt ist von mehreren, schweren Krisen:

Klimawandel, Energiekrise, Kriegsgefahr, Wirtschaftskrise, nur um die wichtigsten Probleme zu nennen. Die Menschheit ist verunsichert, und sowohl Politik, als auch Wirtschaftsexperten, die Kirchen und andere relevanten Gruppen, sind aufgrund der Komplexität und Intensität dieser Schwierigkeiten außerstande, zeitnah Lösungswege aufzuzeigen. Aber gerade der Faktor Zeit ist kritisch, denn die Bedingungen für jeden Einzelnen verschlechtern sich zusehends. Darüber hinaus soll mit dem Film eine ganz bestimmte Botschaft transportiert werden.

Ein ganz entscheidendes Datum bezüglich des Themas UFOs/UAPs waren die Tage Anfang Juli 1947, als in Roswell, New Mexico, ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe einer abgelegenen Ranch abstürzte. Am 8. Juli brachte die lokale Zeitung (Roswell Daily Record) die Schlagzeile „RAAF Captures Flying Saucer On Ranch In Roswell Region“ („RAAF stellt Fliegende Untertasse auf Ranch in der Region Roswell sicher“). RAAF steht für Roswell Army Air Field.
Einen Tag später wurde aus der „fliegenden Untertasse“ plötzlich ein abgestürzter Wetterballon. Im Artikel wurde richtiggestellt, daß es sich bei den gefundenen Wrackteilen nicht um eine abgestürzte „fliegende Untertasse“, sondern vielmehr um einen Wetterballon handelte.
Dazu muß man sagen, daß das damals am Roswell Army Air Field beschäftigte Militärpersonal sehr wohl in der Lage war, einen Wetterballon sofort von einem unbekannten Flugojekt zu unterscheiden, zumal sie beinahe täglich mit solchen Ballonen zu tun hatten. Der Besitzer der Ranch, William „Mac“ Brazel, auf dessen Areal dieser angebliche Wetterballon abgestürzt war, stand – bis zu seinem Tod – zu der Aussage, daß das, was er auf dem Gebiet seiner Ranch fand, nicht von dieser Welt stammte. Zu dieser Aussage stand auch sein Sohn.
Dennoch schien sich der Rummel sehr bald um diesen Vorfall zu legen, und es begann die Aera des „cover up“, das Zeitalter der Vertuschung. Nach Roswell gab es eine Häufung von Sichtungen (eine sogar 1952 über dem Weißen Haus in Washington), die allesamt als „Verwechselung mit Sternen“, „Sumpfgas“, und anderem Blödsinn wegerklärt und größtenteils lächerlich gemacht wurden.

Dennoch verblieben einige wenige Vorfälle, die sich einer Erklärung, bzw. Aufklärung hartnäckig entzogen. Zum Beispiel gab es den sehr gut dokumentierten Fall von Barney und Betty Hill, einem Ehepaar, das nach einer Autofahrt feststellen mußte, daß wesentlich mehr Zeit vergangen war, als sie dafür normalerweise für diese Fahrt benötigt hätten. Unter Hypnose berichteten sie – unabhängig voneinander, daß sie von außerirdischen Wesen entführt worden seien und an ihnen medizinische Untersuchungen vorgenommen wurden.

Es ließen sich hier bestimmt noch weitere Vorfälle dieser und anderer Art anführen, die ähnlich glaubwürdig und seriös klingen.

Schon früh begann Hollywood auf diesen Zug aufzuspringen, und während der 1950 und 1960er Jahre wurden etliche Filme mit diesem Thema produziert. Mal traten die Außerirdischen als Invasoren, bzw. als Eroberer auf, und dann versuchten sie uns Menschen zu friedlicheren Wesen zu machen und uns von unserem suizidalen Weg Richtung Krieg und Umweltzerstörung abzubringen.

Frühe UFO- und Kontaktfilme (1950–1955):

  • The Flying Saucer (1950)
    Einer der frühesten amerikanischen „fliegende Untertassen“-Filme. Mischung aus Spionage und UFO-Spekulation.
  • The Day the Earth Stood Still (1951)
    Ein Klassiker: Ein Außerirdischer landet mit seinem Raumschiff in Washington und warnt die Menschheit vor ihrer Gewaltbereitschaft. Eher philosophisch als invasionsorientiert.
  • Invaders from Mars (1953)
    Ein Junge beobachtet die Landung eines UFOs – danach verhalten sich Menschen plötzlich seltsam.
  • War of the Worlds (1953)
    Hollywood-Verfilmung des Romans von H. G. Wells. Eigentlich keine klassischen UFOs, aber außerirdische Invasoren mit ikonischen Flugmaschinen.
  • It Came from Outer Space (1953)
    Nach einer Geschichte von Ray Bradbury. Ein abgestürztes Objekt entpuppt sich als außerirdisches Raumschiff.

Die große UFO-Welle der 1950er:

  • Earth vs. the Flying Saucers (1956)
    Einer der bekanntesten UFO-Filme überhaupt: Fliegende Untertassen greifen Großstädte an.
  • Invasion of the Body Snatchers (1956)
    Keine UFO-Action im engeren Sinn – aber Außerirdische übernehmen Menschen. Oft als Parabel auf Konformismus oder Kalte-Kriegs-Ängste gelesen.
  • The 27th Day (1957)
    Außerirdische geben Menschen eine gefährliche Macht und beobachten deren Entscheidungen.
  • I Married a Monster from Outer Space (1958)
    Science-Fiction mit Horror-Elementen: Außerirdische ersetzen Menschen.
  • The Blob (1958)
    Ein außerirdischer Organismus landet auf der Erde – kein UFO-Schwerpunkt, aber extraterrestrischer Ursprung.

1960er: Vom B-Movie zur philosophischen Science Fiction:

  • Village of the Damned (1960)
    Rätselhafte Kinder mit möglichem außerirdischem Ursprung.
  • The Day of the Triffids (1963)
    Streng genommen eher kosmische Katastrophe als UFO-Film, aber eng mit außerirdischen Motiven verbunden.
  • Robinson Crusoe on Mars (1964)
    Abenteuer-SF mit Begegnungen im Weltraum.
  • Fantastic Voyage (1966)
    Keine UFOs, aber ein wichtiger Hollywood-SF-Film der Dekade.
  • 2001: A Space Odyssey (1968)
    Regie von Stanley Kubrick. Der Monolith steht für außerirdische Intelligenz – kein klassischer UFO-Film, aber einer der einflussreichsten Filme über außerirdischen Kontakt.

„Fliegende Untertassen landen auf der Erde“:

  1. The Day the Earth Stood Still
  2. Earth vs. the Flying Saucers
  3. It Came from Outer Space
  4. Invaders from Mars

Die letztere Absicht, also uns zu besseren, friedlicheren und bewußter handelnden Wesen machen zu wollen, liegt auch dem neuesten Epos von Steven Spielberg zugrunde. Der Autor selbst verkündet mit glühendem, ja geradezu missionarischem Eifer, daß „wir nicht allein im Universum sind“, und daß uns unsere „Brüder und Schwestern im All“ auf den richtigen Weg bringen werden. Die These ist, daß die Annahme, Gott habe einzig auf der Erde intelligente Wesen erschaffen, nicht nur arrogant und – in Anbetracht der perversen Größe des Universums – ziemlich kleinkarriert sei, sondern daß dies auch eine wahnsinnige Platzverschwendung ist.

Spekulativ wird es, wenn Mr. Spielberg mutmaßt, welche Auswirkungen der Film, bzw. die gesicherte Tatsache, daß wir nicht allein im Universum sind, mit Christen und ihrem Glauben speziell macht.

Sowohl in all den oben genannten Filmen, als auch in den später produzierten Hollywood Block Bustern ist die Rede davon, daß die Außerirdischen von Alpha Centauri, vom Mars, Venus, der Andromeda-Galaxie oder von sonstwo den Weg zu unserem Planeten gefunden hätten. Ihre uns weit überlegene Technologie überwindet mal eben den mehrere Lichtjahre weiten Abgrund zwischen A und B.
Durch Schilderungen von Sichtungen sowohl von Privatleuten, als auch von Piloten weiß man von den Flugmanövern der UFOs/UAPs, daß sie offenbar den Regeln der Physik, speziell der Gravitation und Masseträgheit trotzen. Nicht nur, daß diese Maschinen kilometerweite vertikale Bewegungen in Sekundenbruchteilen vollführen, nein, sie können mitten in der Bewegung sogar 90 Grad-Kehren ausführen, die jeden Menschen an Bord sofort in Stücke reißen würden. Darüber hinaus berichten Zeugen zum Teil auch davon, daß die fliegenden Objekte plötzlich – von einer Sekunde zur nächsten – spurlos verschwinden.

Etwas, das so gar nicht zu den Eigenschaften der angeblich wohlwollenden Außerirdischen passen will, ist die Tatsache, daß einige Menschen, die in Kontakt mit ihnen gekommen sind, davon berichten, das sie sich ihnen gegenüber nicht wirklich freundlich gegenüber verhalten haben. So wurden einigen, die an Bord dieser Raumschiffe entführt wurden, Schmerzen zugefügt, während man ihnen Gewebe, Eizellen oder Sperma entnahm, oder ihnen Implantate in die Körper applizierte. Einige berichteten auch, daß ihre Entführer sofort von ihnen abließen, als sie den Namen „Jesus“ aussprachen oder/und beteten, bzw. Gott um Hilfe anriefen. Das legt den Verdacht nahe, daß es sich bei diesen Wesen nicht wirklich um Außerirdische, sondern um interdimensionale Entitäten handelt, die VORGEBEN, uns auf unserem Weg der Evolution voranzubringen. Die Frage, welche Auswirkungen der Film, bzw. die gesicherte Tatsache, daß wir nicht allein im Universum sind, mit Christen und ihrem Glauben speziell macht, ist vielschichtig. Gegen Ende des Films ruft eine ehemalige Novizin die Äbtissin des Klosters an, das sie verlassen hat. Die Welt steht kurz davor zu erfahren, dass Außerirdische seit Jahrzehnten auf der Erde leben. Obwohl Jane, die einst Novizin, nicht mehr religiös ist, glaubt sie immer noch, daß die Vorstellung von Gott „ganze Zivilisationen zusammenhält“. Sie befürchtet, daß die Menschen ihren Glauben verlieren und die Gesellschaft zusammenbrechen wird, sobald sie erfahren, daß der Mensch nicht das einzige intelligente Wesen im Universum ist.

„In der Genesis steht, dass wir seine höchste Schöpfung sind“, beginnt Jane, doch Schwester Maura unterbricht sie: „Auf der Erde“, stellt die Nonne klar. „Es heißt, daß wir Gottes höchste Schöpfung auf Erden sind.“

Daß „Disclosure Day“ gerade zu diesem Zeitpunkt in die Kinos kommt, ist alles andere als ein Zufall. Irgendwie spüren viele Menschen, daß förmlich „etwas in der Luft liegt“. Die Verunsicherung durch Kriegsgefahr, Künstliche Intelligenz, Klimawandel und Wirtschaftskrisen wächst. Ein Paradigmenwechsel steht kurz bevor. Hinzu kommt, daß es an Orientierung fehlt; Relativierung ist an die Stelle absoluter Wahrheiten getreten. Früher gab es die Richtschnur des christlichen Glaubens, aber der ist auf dem Rückzug, denn immer mehr wenden sich vom Glauben ab, weil er dem eigenen Ego im Weg steht, unmodern, uncool und antiquiert ist. Gott wird nicht mehr gebraucht, auch nicht Sein Opfer für uns, Jesus Christus.

„Ihr werdet sein wie Gott“, lautet das Mantra (der Täuschung), das bereits im Garten Eden Adam und Eva verkündet wurde … von SATAN!

Wir leben im Zeitalter der Täuschung, vor der uns Jesus gewarnt hat: „Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: „Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.“ (Matthäus 24, 4)