Alle vier Jahre erinnert uns die Weltmeisterschaft daran, dass nationale Identität immer noch eine Rolle spielt. Fans schwenken Fahnen. Hymnen werden gesungen. Rivalitäten, die sich über Generationen erstrecken, leben wieder auf. Nationen feiern gemeinsam Siege und trauern gemeinsam über Niederlagen.
Doch inmitten all der Leidenschaft und des Patriotismus, die bei der Weltmeisterschaft 2026 sichtbar werden, ist noch etwas anderes leise hervorgetreten – etwas, das weit mächtiger ist als nationaler Stolz.
Der Glaube.
Während sich ein großer Teil der Medien weiterhin auf Tore, Kontroversen und die Geschichten rund um das Turnier konzentriert, nutzen viele Spieler aus verschiedenen Nationen eine der größten Sportbühnen der Welt, um öffentlich ihr Vertrauen auf Jesus Christus zu bekennen. Noch bemerkenswerter ist, dass Spieler, die unterschiedliche Trikots tragen, verschiedene Sprachen sprechen und unterschiedliche Länder vertreten, ihre Einheit nicht in Nationalität, Herkunft oder Politik finden, sondern in ihrem gemeinsamen Glauben.
In einer Welt, die ständig versucht, Menschen in konkurrierende Gruppen einzuteilen, bietet die Weltmeisterschaft einen Einblick in eine ganz andere Wirklichkeit.
Jüngste Berichte haben hervorgehoben, wie offen viele Mitglieder der US-amerikanischen Männer-Nationalmannschaft über ihren Glauben als Christen sprechen. Christian Pulisic, Weston McKennie, Chris Richards, Matt Freese und andere haben öffentlich über Gebet, Bibelkreise und die Rolle gesprochen, die die Heilige Schrift in ihrem Leben spielt. Pulisic ist sogar dafür bekannt geworden, das zu organisieren, was seine Teamkollegen liebevoll „Bible Time“ nennen – regelmäßige Bibelstunden unter den Spielern.
Doch vielleicht fanden die stärksten Momente nicht während der Interviews statt.
Sie kamen nach dem Schlusspfiff.
Eines der eindrucksvollsten Bilder dieser Weltmeisterschaft entstand nach Deutschlands Spiel gegen Curaçao. Statt einfach zu feiern oder in Richtung Kabine zu gehen, versammelten sich Spieler beider Mannschaften auf dem Spielfeld zum Gebet. Länder, die gerade noch gegeneinander gespielt hatten, waren plötzlich gemeinsam vor Gott vereint.
Ähnliche Szenen gab es auch bei Mitgliedern der US-Mannschaft, die nach Spielen gemeinsam im Gebet gesehen wurden. Bilder und Videos von knienden Spielern mit gesenkten Köpfen verbreiteten sich während des Turniers über soziale Medien.
Denken Sie darüber nach, was diese Momente ausdrücken.
Die Welt lehrt oft, dass unsere wichtigste Identität unsere Hautfarbe, Nationalität, ethnische Zugehörigkeit, politische Einstellung oder soziale Gruppe sei. Ganze Industrien leben davon, Menschen davon zu überzeugen, andere hauptsächlich durch diese Kategorien zu betrachten.
Doch das Christentum hat schon immer eine radikal andere Sichtweise angeboten.
Der Apostel Paulus schrieb in Galater 3,28:
„Hier ist weder Jude noch Grieche, weder Sklave noch Freier, weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“
Das hebt die nationale Identität nicht auf. Deutsche bleiben Deutsche. Amerikaner bleiben Amerikaner. Brasilianer bleiben Brasilianer.
Aber es setzt etwas Größeres darüber.
Wenn Gläubige einander begegnen, sehen sie zuerst einen Bruder oder eine Schwester in Christus, bevor sie einen Pass, eine Hautfarbe oder eine Nationalität sehen.
Diese Wahrheit wird auf Fußballfeldern vor Millionen von Zuschauern sichtbar.
Ein deutscher Christ und ein Christ aus Curaçao mögen neunzig Minuten lang Gegner sein. Ein amerikanischer und ein englischer Gläubiger mögen sich sehnlich wünschen, dass ihre eigene Mannschaft gewinnt. Doch wenn das Spiel endet, erkennen sie eine tiefere Wirklichkeit: Sie gehören zu demselben Reich.
In einem Turnier, an dem Nationen mit politischen Meinungsverschiedenheiten, historischen Spannungen und sehr unterschiedlichen Kulturen teilnehmen, verkünden diese Momente des Gebets still eine Botschaft, die die Welt dringend hören muss.
Christus reißt Mauern nieder.
Er vereint Menschen nicht durch staatliche Vorgaben, politische Programme oder globale Institutionen. Er verändert Herzen.
Das Ergebnis ist etwas, das die Politik niemals erfolgreich erreicht hat: echte Einheit, ohne Gleichförmigkeit zu verlangen.
Vielleicht ist das der Grund, warum diese öffentlichen Glaubensbekundungen so viele Menschen berührt haben.
In einer Zeit, in der die Gesellschaft oft zunehmend zersplittert wirkt, zeigt die Weltmeisterschaft, dass das Evangelium immer noch eine außergewöhnliche Kraft besitzt, Menschen zu vereinen, die sonst kaum etwas gemeinsam hätten.
Die Schlagzeilen mögen sich auf Pokale und Meisterschaften konzentrieren. Diese Geschichten werden irgendwann verblassen.
Doch lange nachdem das letzte Spiel gespielt wurde, könnten einige der wichtigsten Bilder dieser Weltmeisterschaft diejenigen sein, die Spieler aus gegnerischen Nationen Schulter an Schulter im Gebet zeigen.
Für einige Momente bekommt die Welt zu sehen, was die Heilige Schrift seit zweitausend Jahren lehrt:
Um den neusten Film von Steven Spielberg gibt es weltweit einen riesigen Wirbel. Das Thema, um das es dabei geht, sorgte bereits im Jahre 1977 für Furore mit dem Streifen „Unheimliche Begegnung der dritten Art“. Auch damals schon ging es um UFOs. Damals hießen sie jedenfalls noch Unidentifizierte Fliegende Objekte. Heute werden sie Unidentified Aerial Phanomenon, also UAP genannt. Die Umbenennung hat wahrscheinlich den Grund, daß der vorherige Begriff gewissermaßen „belastet“ ist. Belastet, weil die Menschen damals, wenn sie von ungewöhnlichen Flugobjekten am Himmel berichteten, sich Spott und Lächerlichkeit gegenüber sahen.
Heutzutage, das ist der wesentliche Unterschied, reden sogar Piloten, Militärs und andere, seriöse Einzelpersonen und Institutionen vollkommen offen darüber. Ja, es gibt – im Rahmen des Freedom Of Information Act (FOIA) – Veröffentlichungen früherer Berichte, die damals als absolut geheim eingestuft wurden. Somit muß heute niemand mehr befürchten, verspottet und/oder ausgelacht zu werden.
Disclosure Day – zu Deutsch „Der Tag der Wahrheit“ – ist, ebenso wie zuvor Unheimliche Begegnungen der dritten Art, Science FICTION, aber dennoch keine reine Unterhaltung, denn im Unterschied zu seinem Vorläufer kommt Disclosure Day nicht zufällig zu einer Zeit in die Kinos, die geprägt ist von mehreren, schweren Krisen:
Klimawandel, Energiekrise, Kriegsgefahr, Wirtschaftskrise, nur um die wichtigsten Probleme zu nennen. Die Menschheit ist verunsichert, und sowohl Politik, als auch Wirtschaftsexperten, die Kirchen und andere relevanten Gruppen, sind aufgrund der Komplexität und Intensität dieser Schwierigkeiten außerstande, zeitnah Lösungswege aufzuzeigen. Aber gerade der Faktor Zeit ist kritisch, denn die Bedingungen für jeden Einzelnen verschlechtern sich zusehends. Darüber hinaus soll mit dem Film eine ganz bestimmte Botschaft transportiert werden.
Ein ganz entscheidendes Datum bezüglich des Themas UFOs/UAPs waren die Tage Anfang Juli 1947, als in Roswell, New Mexico, ein unbekanntes Flugobjekt in der Nähe einer abgelegenen Ranch abstürzte. Am 8. Juli brachte die lokale Zeitung (Roswell Daily Record) die Schlagzeile „RAAF Captures Flying Saucer On Ranch In Roswell Region“ („RAAF stellt Fliegende Untertasse auf Ranch in der Region Roswell sicher“). RAAF steht für Roswell Army Air Field. Einen Tag später wurde aus der „fliegenden Untertasse“ plötzlich ein abgestürzter Wetterballon. Im Artikel wurde richtiggestellt, daß es sich bei den gefundenen Wrackteilen nicht um eine abgestürzte „fliegende Untertasse“, sondern vielmehr um einen Wetterballon handelte. Dazu muß man sagen, daß das damals am Roswell Army Air Field beschäftigte Militärpersonal sehr wohl in der Lage war, einen Wetterballon sofort von einem unbekannten Flugojekt zu unterscheiden, zumal sie beinahe täglich mit solchen Ballonen zu tun hatten. Der Besitzer der Ranch, William „Mac“ Brazel, auf dessen Areal dieser angebliche Wetterballon abgestürzt war, stand – bis zu seinem Tod – zu der Aussage, daß das, was er auf dem Gebiet seiner Ranch fand, nicht von dieser Welt stammte. Zu dieser Aussage stand auch sein Sohn. Dennoch schien sich der Rummel sehr bald um diesen Vorfall zu legen, und es begann die Aera des „cover up“, das Zeitalter der Vertuschung. Nach Roswell gab es eine Häufung von Sichtungen (eine sogar 1952 über dem Weißen Haus in Washington), die allesamt als „Verwechselung mit Sternen“, „Sumpfgas“, und anderem Blödsinn wegerklärt und größtenteils lächerlich gemacht wurden.
Dennoch verblieben einige wenige Vorfälle, die sich einer Erklärung, bzw. Aufklärung hartnäckig entzogen. Zum Beispiel gab es den sehr gut dokumentierten Fall von Barney und Betty Hill, einem Ehepaar, das nach einer Autofahrt feststellen mußte, daß wesentlich mehr Zeit vergangen war, als sie dafür normalerweise für diese Fahrt benötigt hätten. Unter Hypnose berichteten sie – unabhängig voneinander, daß sie von außerirdischen Wesen entführt worden seien und an ihnen medizinische Untersuchungen vorgenommen wurden.
Es ließen sich hier bestimmt noch weitere Vorfälle dieser und anderer Art anführen, die ähnlich glaubwürdig und seriös klingen.
Schon früh begann Hollywood auf diesen Zug aufzuspringen, und während der 1950 und 1960er Jahre wurden etliche Filme mit diesem Thema produziert. Mal traten die Außerirdischen als Invasoren, bzw. als Eroberer auf, und dann versuchten sie uns Menschen zu friedlicheren Wesen zu machen und uns von unserem suizidalen Weg Richtung Krieg und Umweltzerstörung abzubringen.
Frühe UFO- und Kontaktfilme (1950–1955):
The Flying Saucer (1950) Einer der frühesten amerikanischen „fliegende Untertassen“-Filme. Mischung aus Spionage und UFO-Spekulation.
The Day the Earth Stood Still (1951) Ein Klassiker: Ein Außerirdischer landet mit seinem Raumschiff in Washington und warnt die Menschheit vor ihrer Gewaltbereitschaft. Eher philosophisch als invasionsorientiert.
Invaders from Mars (1953) Ein Junge beobachtet die Landung eines UFOs – danach verhalten sich Menschen plötzlich seltsam.
War of the Worlds (1953) Hollywood-Verfilmung des Romans von H. G. Wells. Eigentlich keine klassischen UFOs, aber außerirdische Invasoren mit ikonischen Flugmaschinen.
It Came from Outer Space (1953) Nach einer Geschichte von Ray Bradbury. Ein abgestürztes Objekt entpuppt sich als außerirdisches Raumschiff.
Die große UFO-Welle der 1950er:
Earth vs. the Flying Saucers (1956) Einer der bekanntesten UFO-Filme überhaupt: Fliegende Untertassen greifen Großstädte an.
Invasion of the Body Snatchers (1956) Keine UFO-Action im engeren Sinn – aber Außerirdische übernehmen Menschen. Oft als Parabel auf Konformismus oder Kalte-Kriegs-Ängste gelesen.
The 27th Day (1957) Außerirdische geben Menschen eine gefährliche Macht und beobachten deren Entscheidungen.
I Married a Monster from Outer Space (1958) Science-Fiction mit Horror-Elementen: Außerirdische ersetzen Menschen.
The Blob (1958) Ein außerirdischer Organismus landet auf der Erde – kein UFO-Schwerpunkt, aber extraterrestrischer Ursprung.
1960er: Vom B-Movie zur philosophischen Science Fiction:
Village of the Damned (1960) Rätselhafte Kinder mit möglichem außerirdischem Ursprung.
The Day of the Triffids (1963) Streng genommen eher kosmische Katastrophe als UFO-Film, aber eng mit außerirdischen Motiven verbunden.
Robinson Crusoe on Mars (1964) Abenteuer-SF mit Begegnungen im Weltraum.
Fantastic Voyage (1966) Keine UFOs, aber ein wichtiger Hollywood-SF-Film der Dekade.
2001: A Space Odyssey (1968) Regie von Stanley Kubrick. Der Monolith steht für außerirdische Intelligenz – kein klassischer UFO-Film, aber einer der einflussreichsten Filme über außerirdischen Kontakt.
„Fliegende Untertassen landen auf der Erde“:
The Day the Earth Stood Still
Earth vs. the Flying Saucers
It Came from Outer Space
Invaders from Mars
Die letztere Absicht, also uns zu besseren, friedlicheren und bewußter handelnden Wesen machen zu wollen, liegt auch dem neuesten Epos von Steven Spielberg zugrunde. Der Autor selbst verkündet mit glühendem, ja geradezu missionarischem Eifer, daß „wir nicht allein im Universum sind“, und daß uns unsere „Brüder und Schwestern im All“ auf den richtigen Weg bringen werden. Die These ist, daß die Annahme, Gott habe einzig auf der Erde intelligente Wesen erschaffen, nicht nur arrogant und – in Anbetracht der perversen Größe des Universums – ziemlich kleinkarriert sei, sondern daß dies auch eine wahnsinnige Platzverschwendung ist.
Spekulativ wird es, wenn Mr. Spielberg mutmaßt, welche Auswirkungen der Film, bzw. die gesicherte Tatsache, daß wir nicht allein im Universum sind, mit Christen und ihrem Glauben speziell macht.
Sowohl in all den oben genannten Filmen, als auch in den später produzierten Hollywood Block Bustern ist die Rede davon, daß die Außerirdischen von Alpha Centauri, vom Mars, Venus, der Andromeda-Galaxie oder von sonstwo den Weg zu unserem Planeten gefunden hätten. Ihre uns weit überlegene Technologie überwindet mal eben den mehrere Lichtjahre weiten Abgrund zwischen A und B. Durch Schilderungen von Sichtungen sowohl von Privatleuten, als auch von Piloten weiß man von den Flugmanövern der UFOs/UAPs, daß sie offenbar den Regeln der Physik, speziell der Gravitation und Masseträgheit trotzen. Nicht nur, daß diese Maschinen kilometerweite vertikale Bewegungen in Sekundenbruchteilen vollführen, nein, sie können mitten in der Bewegung sogar 90 Grad-Kehren ausführen, die jeden Menschen an Bord sofort in Stücke reißen würden. Darüber hinaus berichten Zeugen zum Teil auch davon, daß die fliegenden Objekte plötzlich – von einer Sekunde zur nächsten – spurlos verschwinden.
Etwas, das so gar nicht zu den Eigenschaften der angeblich wohlwollenden Außerirdischen passen will, ist die Tatsache, daß einige Menschen, die in Kontakt mit ihnen gekommen sind, davon berichten, das sie sich ihnen gegenüber nicht wirklich freundlich gegenüber verhalten haben. So wurden einigen, die an Bord dieser Raumschiffe entführt wurden, Schmerzen zugefügt, während man ihnen Gewebe, Eizellen oder Sperma entnahm, oder ihnen Implantate in die Körper applizierte. Einige berichteten auch, daß ihre Entführer sofort von ihnen abließen, als sie den Namen „Jesus“ aussprachen oder/und beteten, bzw. Gott um Hilfe anriefen. Das legt den Verdacht nahe, daß es sich bei diesen Wesen nicht wirklich um Außerirdische, sondern um interdimensionale Entitäten handelt, die VORGEBEN, uns auf unserem Weg der Evolution voranzubringen. Die Frage, welche Auswirkungen der Film, bzw. die gesicherte Tatsache, daß wir nicht allein im Universum sind, mit Christen und ihrem Glauben speziell macht, ist vielschichtig. Gegen Ende des Films ruft eine ehemalige Novizin die Äbtissin des Klosters an, das sie verlassen hat. Die Welt steht kurz davor zu erfahren, dass Außerirdische seit Jahrzehnten auf der Erde leben. Obwohl Jane, die einst Novizin, nicht mehr religiös ist, glaubt sie immer noch, daß die Vorstellung von Gott „ganze Zivilisationen zusammenhält“. Sie befürchtet, daß die Menschen ihren Glauben verlieren und die Gesellschaft zusammenbrechen wird, sobald sie erfahren, daß der Mensch nicht das einzige intelligente Wesen im Universum ist.
„In der Genesis steht, dass wir seine höchste Schöpfung sind“, beginnt Jane, doch Schwester Maura unterbricht sie: „Auf der Erde“, stellt die Nonne klar. „Es heißt, daß wir Gottes höchste Schöpfung auf Erden sind.“
Daß „Disclosure Day“ gerade zu diesem Zeitpunkt in die Kinos kommt, ist alles andere als ein Zufall. Irgendwie spüren viele Menschen, daß förmlich „etwas in der Luft liegt“. Die Verunsicherung durch Kriegsgefahr, Künstliche Intelligenz, Klimawandel und Wirtschaftskrisen wächst. Ein Paradigmenwechsel steht kurz bevor. Hinzu kommt, daß es an Orientierung fehlt; Relativierung ist an die Stelle absoluter Wahrheiten getreten. Früher gab es die Richtschnur des christlichen Glaubens, aber der ist auf dem Rückzug, denn immer mehr wenden sich vom Glauben ab, weil er dem eigenen Ego im Weg steht, unmodern, uncool und antiquiert ist. Gott wird nicht mehr gebraucht, auch nicht Sein Opfer für uns, Jesus Christus.
„Ihr werdet sein wie Gott“, lautet das Mantra (der Täuschung), das bereits im Garten Eden Adam und Eva verkündet wurde … von SATAN!
Wir leben im Zeitalter der Täuschung, vor der uns Jesus gewarnt hat: „Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: „Sehet zu, daß euch nicht jemand verführe.“ (Matthäus 24, 4)
Oder: Welche Voraussetzungen muß ich erfüllen? Nach landläufiger (aber falschen) Meinung gilt es als Voraussetzung, um in den Himmel zu kommen, ein guter Mensch zu sein. Die meisten Menschen sind dem entsprechend auch der Ansicht, daß sie diese Voraussetzung erfüllen, denn schließlich befolgen sie weitestgehend die Gesetze ihres Landes, spenden regelmäßig für wohltätige Zwecke und gehen nicht nur an Weihnachten und Ostern in die Kirche. Noch dazu sind sie heutzutage auch noch tolerant gegenüber Migranten, anderen Religionen und sogar gegenüber anderen sexuellen Präferenzen. Selbstverständlich sorgen sie sich auch um die Umwelt und das Klima, das sie u. a. durch den Kauf einer Wärmepumpe, Umstellen auf fleischlose Ernährung, Verzicht auf die 2. Urlaubsreise im Jahr und Nutzung eines Lastenfahrrads „retten“ wollen. Das alles erhöht aus ihrer Sicht ganz bestimmt den eigenen Score-Wert als Qualifikation für die Aufnahme in den Himmel.
Die Gesetze des Landes zu befolgen, für caritative Zwecke spenden, die Kirche regelmäßig zu besuchen und sich für den Umweltschutz zu engagieren ist äußerst wichtig und lobenswert und dient nicht allein dem eigenen Seelenfrieden. Ja, ein solches Verhalten ist vorbildlich und nachahmenswert.
Der „Haken“ an der ganzen Sache ist allerdings, daß Gottes „Score-Wert“ dadurch in keiner Weise beeinflußt wird. Ganz richtig gelesen: Eine wie oben beschriebene Lebensweise hat so gut wie keine Auswirkungen auf die Frage, ob jemand in den Himmel gelangt.
Anders formuliert: Wer kommt denn dann in die Hölle? Diese Frage läßt sich nicht so einfach beantworten. Es wird den Normalbürger vielleicht einen ziemlichen Schock versetzen, daß selbst (Massen-)Mörder, Diebe und Ehebrecher in den Himmel gelangen können. Daneben befinden sich Pfarrer, Pastoren und bestimmt auch der ein oder andere Papst in der Hölle.
Viele, oder sogar die meisten Menschen, richten ihr Augenmerk auf die Quantität und „Qualität“ der jeweils begangenen Straftaten.
An diesem Punkt ist es notwendig, die verschiedenen Standards zu verdeutlichen. Da ist zum einen der Maßstab, den wir Menschen anlegen, wenn wir uns und unsere Mitmenschen beurteilen nach Kriterien, die wir als „gut“ und „böse“ definieren.
Wir alle verurteilen Mörder, Kinderschänder, Lügner und Ehebrecher. Darüber herrscht sicher allgemeiner Konsens. Zur Differenzierung müssen wir uns vor Augen führen, daß nach Gottes Standard das Mitnehmen einer Büroklammer vom Arbeitsplatz mit einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bank gleichzusetzen ist. Ebenso verhält es sich, wenn man den Nachbar von Gegenüber aus vermeintlich „guten Gründen“ haßt. Jesus setzt das sogar mit MORD gleich.
„Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht töten; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha! der ist des Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig.“ (Matthäus 5, 21 u. 22).
Das ist schon sehr kraß, oder? Aber es kommt noch schlimmer:
„Ihr habt gehört, daß zu den Alten gesagt ist: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.“ (Matthäus 5, 27 u. 28).
Hand aufs Herz: Welcher Mann hat noch nie beim Anblick einer attraktiven Frau entsprechende Gedanken und Vorstellungen entwickelt? Nach Gottes Standard ist bereits DAS Ehebruch! Vor einiger Zeit habe ich einen Beitrag über Ray Comfort geschrieben, der zu diesem Thema paßt: https://blog-aufwachen.info/?p=1146
Daraus resultiert die Tatsache, daß bei Gott andere Maßstäbe, bzw. nur EIN einziger Standard zählt: PERFEKTION! Die Menge und der Schweregrad einer Sünde haben vor Gott keinerlei Bedeutung. Sünde ist und bleibt Sünde, und daher sind wir Menschen ALLE Sünder – ohne jede Ausnahme, denn jede/r von uns hat schon mal gelogen, Mein und Dein nicht immer beachtet etc. Daraus erwächst die Tatsache, daß wir alle die Hölle verdient haben, denn es heißt bei Römer 6, Vers 23:
„Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“ Er drückt damit auch die Hoffnung aus, daß dieser Tod durch den Glauben nicht das Ende ist, sondern durch Gottes Gnade ewiges Leben folgt.
Schickt uns Gott in die Hölle? Eine ebenso irrige Annahme der meisten Menschen ist es, daß GOTT uns in die Hölle schickt. Nein, denn Er achtet unsere Entscheidung, wenn wir sagen, daß wir Gott und Jesus nicht brauchen. Gott gab uns einen freien Willen, den Er respektiert, und wenn wir uns dazu entscheiden, das Opfer, das Gott uns in Form Seines Sohnes und Seines Opfers am Kreuz anbietet, um ewiges Leben zu erhalten, ablehnen, ja, dann wählen wir SELBST unseren letzten und ewigen Bestimmungsort.
Reichen „gute Taten“ aus? Um diese Frage direkt und ein für alle mal zu beantworten: NEIN! Egal welche und wie viele „gute Taten“ wir auch erbringen mögen: sie reichen nicht. Weder hohe Spenden, tägliche Kirchenbesuche, Hilfsbereitschaft in ehrenamtlicher Position, was auch immer – es reicht nie und nimmer, denn wesentlich entscheidender ist die Frage, ob man erkennt, daß man ein Sünder ist und der Gnade und darum des Opfers von Jesus Christus bedarf. Das, und die Bereitschaft, umzukehren, machen den Unterschied von Himmel und Hölle aus. Wir selbst MÜSSEN auch gar nichts mehr zu unserer Errettung und zum ewigen Leben tun, denn Jesus Christus hat bereits an unserer Stelle die Strafe für unsere Sünden durch Sein Blut und Seinen Tod erbracht. „ES IST VOLLBRACHT!“ (Johannes 19, Vers 30) All unsere Sünden in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wurden von IHM, der keine einzige Sünde zu Seinen Lebzeiten beging, für immer getilgt, vorausgesetzt wir nehmen Sein Opfer an.
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